Die IFAT hat auch in diesem Jahr deutlich gezeigt: Die Kunststoffrohr-Industrie hat Lust auf Zukunft. In Halle B3 präsentierten die Mitgliedsunternehmen des Kunststoffrohrverbandes ihre Lösungen für leistungsfähige, resiliente und nachhaltige Infrastrukturen. Von Wasser- und Abwassernetzen über Energieleitungen bis hin zu Anwendungen für Klimaanpassung, Industrie und Digitalisierung.
Im Mittelpunkt stand der intensive Austausch mit Besucherinnen und Besuchern, Partnern und Mitgliedsunternehmen. Besonders positiv blickt der KRV auf die gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Bundesverband grabenlose Technologien e. V. zurück. Unter dem Titel „Verantwortung für unsere Infrastruktur“ wurde deutlich, wie wichtig nachhaltige, praxistaugliche und langlebige Lösungen für Wasser-, Abwasser- und Energienetze sind.
Bereits am ersten Messetag standen konkrete Praxisbeispiele und technische Lösungsansätze im Fokus. In der Reihe wurden unter anderem die „Grabenlose Erneuerung einer Bahnquerung unter laufendem Betrieb“ von Kai Herzogenrath, DB InfraGO AG, und Ingo Zimmer, THE MALAMUTE. A PACK WITH VISION, vorgestellt. Zudem beleuchtete Burkhard Malcus, medl GmbH / sem GmbH, das Thema „GFK-Großprofile im Stauraumkanalbau. weniger Aushub, weniger Ablagerungen, lange Lebensdauer“. Einen weiteren Impuls setzte Jörg Sommer, SIMONA Group, mit seinem Beitrag „Berstlining mit grabenloser Anbindung der Anschlusskanäle“.
Am dritten Messetag rückte die Infrastruktur erneut besonders stark in den Fokus. Die Session „Grabenlose Sanierung mit Kunststoffrohren. sicher, effizient, nachhaltig“ wurde von Mike Böge, iro. Institut für Rohrleitungsbau an der FH Oldenburg e. V., Michael Stätter, Geiger Kanalsanierung GmbH & Co. KG, und Oliver Denz, WKT Westfälische Kunststofftechnik GmbH, gestaltet. Die Moderation übernahm Dr. Johannes Lis, KRV. Ergänzend informierte Andreas Haacker, Siebert + Knipschild GmbH, unter dem Titel „Kunststoffrohre: langlebig und sicher. Fakten zu Abrieb und Lebensdauer“ über zentrale technische Eigenschaften. Einen kommunalen Blick auf den „Stand der Kanalsanierung in Deutschland“ brachte Sebastian Beck, Wirtschaftsbetriebe Duisburg. AöR, ein.
Die Beiträge und Diskussionen machten deutlich: Leistungsfähige Infrastruktur entsteht durch langlebige und wirtschaftliche Lösungen. Kunststoffrohrsysteme leisten dazu einen wichtigen Beitrag, ob bei der sicheren Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung, der Anpassung an Klimafolgen oder beim Ausbau moderner Energienetze. Kunststoffrohrsysteme übernehmen zentrale Funktionen für Wasser, Energie, Klima, Bauen, Industrie und Digitalisierung und tragen damit unmittelbar zur Transformation bei.
Auch die Vielfalt der auf der IFAT gezeigten Lösungen unterstreicht die Innovationskraft der Branche. Kunststoffrohre sind längst nicht mehr nur Standardprodukte. Sie sind intelligente Systemlösungen für sichere Netze, ressourcenschonendes Bauen, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung und industrielle Anwendungen.
Die Gespräche auf der Messe haben erneut gezeigt: Die Kunststoffrohr-Industrie gestaltet Zukunft aktiv mit. Sie verbindet technische Leistungsfähigkeit mit Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Praxistauglichkeit. Gerade bei der Modernisierung kommunaler Netze, bei grabenlosen Bauweisen und bei der Sanierung bestehender Infrastrukturen bieten Kunststoffrohrsysteme Lösungen, die ökologische und ökonomische Vorteile zusammenbringen.
Der KRV dankt allen Besucherinnen und Besuchern, Partnern, Referentinnen und Referenten sowie seinen Mitgliedsunternehmen für die starke Präsenz, die fachlichen Impulse und den intensiven Austausch auf der IFAT. Die Messe hat eindrucksvoll bestätigt: Moderne Kunststoffrohrsysteme sind ein Schlüsselbaustein für resiliente und nachhaltige Infrastruktur. Heute und in Zukunft.


















