Die jüngsten Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten führen zu einem deutlichen Kostendruck in der Kunststoffrohr-Wertschöpfungskette. Steigende Aufwendungen bei Rohstoffen und Vorprodukten wirken sich zunehmend auch auf die Herstellung von Kunststoffen und Kunststoffrohrsystemen aus. Vor diesem Hintergrund muss sich die Branche auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen einstellen. In vielen Fällen werden die aktuellen Kostensteigerungen bei der Beschaffung nicht ohne Auswirkungen auf Angebotspreise und laufende Kalkulationen bleiben.
Dr. Johannes Lis, Geschäftsführer des Kunststoffrohrverbands (KRV), erklärt dazu: „Die Marktbewegungen bei den Rohstoffen sind derzeit erheblich. Hinzu kommen weiter steigende Kosten für Energie und Logistik. Diese Entwicklung trifft nicht nur die Erzeugerseite, sondern in der Folge ebenso die Hersteller von Kunststoffrohrsystemen. Wo Belastungen in dieser Größenordnung auftreten, lassen sie sich nicht innerhalb der Unternehmen auffangen. Deshalb wird es in vielen Fällen notwendig sein, Preisentwicklungen auch auf allen Ebenen der Wertschöpfung nachzuvollziehen.“
Zugleich betont der KRV die Bedeutung stabiler Lieferketten für die Sicherung wichtiger Infrastrukturprojekte in den Bereichen Wasser, Abwasser, Energie und Telekommunikation. Ziel müsse es sein, die Handlungsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette auch unter schwierigen Marktbedingungen zu erhalten.
Stand: 30. März 2026
Ansprechpartner:
Kunststoffrohrverband e.V.
Dr. Johannes Lis, Geschäftsführer
johannes.lis@krv.de, +49 15568 171783





